Interview
Die weltweite Ressourcenproduktivität lässt sich um 75 bis 80 Prozent steigern. Das ist die Kernthese des Buches „Faktor Fünf – Die Formel für nachhaltiges Wirtschaften“ des Umweltexperten Ernst Ulrich von Weizsäcker. Die Schnittstelle, der Informationsdienst der IG Metall für Studierende hat anlässlich der Engineering-Tagung von Hans-Böckler-Stiftung und IG Metall am 23. und 24.9.2010 ein Interview mit dem Autor geführt. Über GreenTech als Jobmotor und die Aufgaben der Gewerkschaften beim Umbau der Industrie.
IG Metall-Seminare
Unser Job ist die (gute) Arbeit! Deshalb bieten wir auch 2012 ein vielfältiges Bildungsangebot für interessierte Beschäftigte, Fachexperten, Betriebsräte und Studierende der ITK- und Engineering-Branche. Neulinge und erfahrene Fachleute nutzen unsere Seminare zum Erfahrungsaustausch.
Innovationen
Zurzeit zerbrechen sich viele Betriebsräte und Beschäftigte den Kopf darüber: Wie kommt unser Betrieb sicher durch die Krise? Welche Zukunftsaussichten hat er? Ein neues Werkzeug soll helfen, die Schwachstellen zu analysieren – nicht nur in Krisenzeiten.
Lesen: Magazin Mitbestimmung
Fritz Beckmann und Gottfried Schapeler, Betriebsräte in der
Unternehmensforschung bei Philips und Alcatel-Lucent, beide Mitglieder im F&E-Arbeitskreis der IG Metall, kritisieren im einem Interview mit der Zeitschrift Mitbestimmung (Hans-Böckler-Stiftung), den Verlust eines kreativen Arbeits- und Forschungsumfeldes.
Wirtschaftspolitische Informationen
Zwanzig Prozent der staatlichen Ausgaben zum Ankurbeln der Konjunktur müssten nach Berechnungen der Klimaforscher für Grüne Investitionen bereitgestellt werden, damit das Ziel, den globalen Temperaturanstieg auf 2 Grad Celsius zu begrenzen, erreicht werden kann. Diese Zielmarke schaffen nach Angaben des Global Research der britischen Bank HSBC bisher nur wenige Länder.
IG Metall

„Die Stärke der deutschen Industrie liegt zweifellos in
hochqualifizierter Forschung und Entwicklung und deren Umsetzung in
qualifizierter Facharbeit. Darum beneiden uns im Übrigen ausländische
Beobachter. Der Schlüssel für diese technologischen Stärken sind gut
ausgebildete Ingenieurinnen und Ingenieure und hochqualifizierten
Facharbeiterinnen und Facharbeiter“, sagte Berthold Huber, der Erste
Vorsitzende der IG Metall, am 23. Juni 2009 auf der Engineering-Tagung von
Hans-Böckler-Stiftung und IG Metall bei Airbus in Hamburg.
Besser studieren
Sie wissen, was sie später mal nicht werden wollen: Fachidioten, die isoliert vor sich hin tüfteln und über die Folgen ihrer Arbeit für Menschen und Umwelt nicht nachdenken. Ingenieurstudierende an der Technischen Universität Berlin treffen sich seit Herbst 2009 mit Studenten anderer Fachrichtungen in einer Projekt-Werkstatt. Ihr zeitgeistiger Name: „Blue Engineer“.
Arbeitsbedingungen
Neue Management-Methoden sollen den Beschäftigten mehr Freiheiten am Arbeitsplatz bringen. Doch die Praxis des neuen Arbeitens sieht meist anders aus: Unrealistische Ziele und striktes Controlling sorgen vor allem für Stress und Leistungsdruck.
Wirtschaftskrise
Die IG Metall hat eine zentrale „Task-Force Krisenintervention“ eingerichtet, um Betriebsräte aus kleinen und mittleren Unternehmen zu unterstützen, wenn ihre Betriebe in Not geraten sind und sie deshalb zum Beispiel mit dem Arbeitgeber über einen Beitrag der Beschäftigten verhandeln sollen.
Arbeitskreis Forschung und Entwicklung der IG Metall
In vielen Unternehmen geht es nur noch um Renditeziele und Bilanzkennzahlen. Viele gute Ideen oder Forschungsansätze werden nie umgesetzt, weil sie nur langfristig Gewinn abwerfen. Das wirke sich fatal auf die Innovationsfähigkeit der Unternehmen aus, kritisiert der Arbeitskreis Forschung und Entwicklung der IG Metall in seinem Thesenpapier zur Situation der Beschäftigten in Forschung und Entwicklung.