Arbeitskreis Forschung und Entwicklung der IG Metall

"Mehr Freiraum für Innovationen"

 

In vielen Unternehmen geht es nur noch um Renditeziele und Bilanzkennzahlen. Viele gute Ideen oder Forschungsansätze werden nie umgesetzt, weil sie nur langfristig Gewinn abwerfen. Das wirke sich fatal auf die Innovationsfähigkeit der Unternehmen aus, kritisiert der Arbeitskreis Forschung und Entwicklung der IG Metall in seinem Thesenpapier zur Situation der Beschäftigten in Forschung und Entwicklung.

Er fordert u.a.

  • eine mittel- und langfristige Unternehmensplanung und eine unternehmensspezifische Technologieabschätzung, um gezielt Geschäftsfelder weiterzuentwickeln und neue zu erschließen.
  • mehr Freiräume für F&E-Beschäftigte und mehr Kapazitäten, um ihrer eigentlichen Aufgaben nachzugehen anstatt Research by Powerpoint zu betreiben
  • den Wildwuchs bei der externen Vergabe von Entwicklungsaufgaben zu regulieren

Im F&E-Arbeitskreis der IG Metall tauschen sich Betriebsratsmitglieder der großen Forschungs- und Entwicklungszentren aus und diskutieren die neusten Entwicklungen. Die Informationen und Positionen aus diesem Kreis fließen in die Politik und Lobbyarbeit der IG Metall ein. Der F&E-Arbeitskreis vertritt zusammen über fünfzigtausend Beschäftigte.

F&E-Arbeitskreis der IG Metall:
Mehr Freiraum für Innovationen.
10 Thesen zur Situation der Beschäftigten in Deutschlands Forschung und Entwicklung. (Flyer, PDF)