Fachkräftemangel
Seit Jahren beschwören Arbeitgeber den Mangel an Ingenieuren und prophezeien drastische Umsatzeinbußen, weil ihnen die Fachkräfte fehlen. In einigen Regionen und für einige Berufe zeichnet sich diese Entwicklung auch schon ab. Da Klagen allerdings nicht weiter hilft, schlägt die IG Metall nun einen Katalog von zehn Maßnahmen gegen den Mangel vor.
Entgelt in der ITK-Branche 2012
Pünktlich zur CeBIT veröffentlicht die IG Metall ihre Entgeltanalyse für die ITK-Branche – für die Erhebung wurden rund 28.000 Daten aus 132 Betrieben ausgewertet. Auffällig bei den diesjährigen Ergebnissen ist die positive Rolle von Tarifverträgen: Die Gehälter in Betrieben mit Tarifvertrag stiegen um rund 2,4 Prozent, Beschäftigte ohne Tarifvertrag mussten sich mit 0,5 Prozent zufrieden geben.
Forschung & Entwicklung
Staatlich geförderte Forschung findet nicht nur an Universitäten statt, sondern auch in privaten Unternehmen. Ob diese Forschung immer dem Allgemeinwohl zu Gute kommt, ist allerdings fraglich. Nun fordern Betriebsräte der forschenden Unternehmen eine breite öffentliche Debatte über die Verwendung dieser Gelder.
Information der IG Metall für Studium und Beruf
In ihrer 11. Ausgabe zum Wintersemester 2011/12 bietet die Schnittstelle wieder aktuelle Informationen für Studierende und Berufseinsteiger vom Hochschulinformationsbüro der IG Metall.
CeBit und Hannover Messe 2012
Auch 2012 ist die IG Metall wieder auf der CeBIT und der Hannover Messe vertreten. IG Metall-Mitglieder können bei ihrer IG Metall vor Ort Freikarten erhalten und die Messen kostenlos besuchen.
IT und Engineering-Tagung 2011

Am 20. und 21. September 2011 fand im ThyssenKrupp Quartier unter dem Motto "Global Engineering - Solidarität statt Konkurrenz" in Essen die dritte Engineering- und IT-Tagung von Hans-Böckler-Stiftung und IG Metall statt. 300 Ingenieure und technische Expert/innen, darunter viele Betriebsräte, diskutierten die Globale Arbeitsbeziehungen in Forschung und Entwicklung, IT - Trends, Chancen und Probleme sowie Mitbestimmungsmöglichkeiten und fortschrittliche Gestaltungsansätze.
Atomkraft
Die IG Metall setzt auf eine Energieversorgung ohne Atomkraft. Anlässlich der Katastrophe in Fukushima fordert die Bundesregierung in einer aktuellen Stellungnahme dazu auf, die im vergangenen Jahr beschlossene Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken zurückzunehmen und den Atomkonsens, den die damalige rot-grüne Bundesregierung mit den Energiekonzernen im Jahr 2000 vereinbart hatte, wieder zur Grundlage für einen geplanten Ausstieg aus der Atomenergie (bis 2020) zu machen. Außerdem fordert sie das sofortige Abschalten der ältesten Atomkraftwerke (u.a. Neckarwestheim 1 und Biblis A und B) sowie unmittelbar einen einen Energiemix ohne Atomkraft anzustreben; Atomenergie werde als mittelfristige Brückentechnologie nicht benötigt.
WSI-Lohnspiegel
Das Bruttomonatseinkommen von Ingenieuren und Ingenieurinnen beträgt ohne Sonderzahlungen auf Basis einer 40-Stunden-Woche durchschnittlich 4.380 Euro Am besten verdienen Elektronik- und Fernmeldeingenieur/innen mit durchschnittlich 4.836 Euro, gefolgt von Chemieingenieuren (4.668 Euro) und Elektroingenieuren (4.660 Euro). Vergleicht man anstelle der Mittelwerte die Medianwerte, haben zwar auch die Elektronik- und Fernmeldeingenieur/innen die Nase vorn (4.604 Euro), an zweiter Stelle folgen dann aber die Maschinenbauingenieure (4.454). Das ergab eine berufsbezogene Einkommensanalyse des WSI-Lohnspiegels (Dezember 2010).
Engineering-Tagung 2010
Die IG Metall fordert eine aktive Industriepolitik, einen nachhaltigen, sozial tragfähigen und ökologischen Strukturwandel. Arbeitnehmer, Betriebsräte und Gewerkschaften als wichtige Akteure in diesen Prozessen benötigten deshalb mehr Mitbestimmung. Das betonten Gewerkschaftsvertreter und Betriebsräte vor rund 300 Ingenieuren auf der zweiten Engineering-Tagung von IG Metall und Hans-Böckler-Stiftung bei Mercedes-Benz in Sindelfingen.
Innovation durch Mitbestimmung
Im Keller des Volkswagen-Werks in Salzgitter springen Motoren an, brummen und surren und schalten sich nach 15 Minuten automatisch wieder ab. Nicht weiter erstaunlich, in einem Motorenwerk. Doch es geht nicht um Autos: zehn Prototypen eines Blockheizkraftwerks absolvieren hier ihre Testläufe und simulieren den Betrieb in einem Mehrfamilienhaus. Ende 2010 sollen sie in Serienproduktion gehen. Das erfolgreiche Ende einer mehr als zehnjährigen Überzeugungsarbeit des Betriebsrats und der IG Metall.